GHUP-Jahrestagung 2016 in Köln

GHUP-Jahrestagung 2016 in Köln. © Harald Schottner / pixelio.de
Bildquelle: Harald Schottner / pixelio.de.

Die GHUP lädt Sie zur GHUP-Jahrestagung am 24. und 25. Mai 2016 ins Eden Hotel Früh am Dom (Köln) ein.

Im Rahmen der Jahrestagung findet auch die Mitgliederversammlung der GHUP statt.

Ansprechpartnerin bei Fragen zur Anmeldung ist Andrea Göbel,
Tel: 0221-221 27619, E-Mail: GHUP2016@stadt-koeln.de.

Tagungsprogramm (79 KB)

Anmeldung

Die Anmeldefrist endete am 15.5.16.

Ort & Zeit

Zeit:

  • 24. Mai 2016 von 9:00 bis 17:00 Uhr
  • 25. Mai 2016 von 8:30 bis 17:00 Uhr
  • Mitgliederversammlung: 24. Mai 2016 von 17:00 bis 18:30 Uhr

Gesellschaftsabend:

Brauhauskeller Früh am Dom
Am Hof 12-18
50667 Köln

Tagungsort:

FRÜHLounge
Eden Hotel Früh am Dom
Sporergasse 1
50667 Köln

Stadtplan (98 KB)          City Map (English) (84 KB)          Parkhäuser (1,2 MB)


Hotelreservierung
:

Cologne Convention Bureau
c/o KölnTourismus
Hotelreservierung
Kardinal-Höffner-Platz 1
50667 Köln

Tel: 0221-22130400
Fax: 0221-2216569200
E-Mail: hotline@koelntourismus.de
Web: www.koelntourismus.de

Themen

1. Migration und Gesundheit

Zahlreiche Studien belegen, dass Menschen mit Migrationshintergrund, bedingt durch die soziale Lage, Diskriminierung  Sprachbarrieren und  kulturelle Tabus, besondere gesundheitliche Belastungen aufweisen können. Gesundheits- und Krankheitsverständnis, Umgang mit Gesundheitsrisiken und –ressourcen und Symptomatik sind oftmals sehr heterogen, geprägt durch den jeweiligen soziokulturellen Hintergrund der Migrantinnen und Migranten, wie auch durch die Flucht- und Entfremdungserfahrungen.

2. Risikobewertung und Umgang mit Risiken

Die Auseinandersetzung mit mittel- und langfristigen Entwicklungen, die die Umwelt und unseren Umgang mit dieser und (mögliche) gesundheitliche Folgen betreffen, ist eine der Aufgaben der Umweltmedizin; ihre Vertreterinnen und Vertreter werden immer wieder um Fachwissen und Einschätzungen gebeten. Dabei handelt es sich zum Teil um Techniken und Substanzen, die primär gar nicht oder kaum als unmittelbar gesundheitsgefährdend anzusehen sind und die trotzdem unserer Beachtung und Bewertung bedürfen: Hochspannungstrassen und Windräder, Glyphosat und Innenraumklima seien hier exemplarisch als problematische Themen genannt. Es ist zu bedenken, was akzeptabel und wie eine sinnvolle Risikokommunikation zu gestalten ist.

3. Urban Health

„Urban Health / StadtGesundheit“ bezeichnet die Anwendung von Public Health und Medizin in Theorie und Praxis auf die Gesundheit städtischer Bevölkerungen. Im Sinne der ökologischen und humanökologischen Perspektive auf „Gesundheit und Krankheit“ geht es dabei auch um einen Lückenschluss zwischen Individualgesundheit und Versorgungssystem/-forschung, um dem komplexen und fragilen Verhältnis zwischen Mensch und städtischer (Um-)Welt gerecht zu werden.

4. MRE-Netzwerke

Regionale MRE-Netzwerke dienen der Entwicklung von sektorenübergreifender Lösungsstrategien zur Prävention von Infektionen mit MRE, um die Handlungskompetenzen im Umgang mit MRE zu verbessern, Übertragungen zur verhindern und Betroffene optimaler zu versorgen. Das ECDC und das RKI bewerten infektionspräventives Handeln über aktive MRE-Netzwerke der Gesundheitseinrichtungen als eine gewinnbringende Präventionsstrategie.

5. Bioaerosole

In diesem Block soll es um die gesundheitlichen Auswirkungen durch Bioaerosole gehen. Beispielsweise belegen arbeitsmedizinische Erkenntnisse ein gehäuftes Auftreten von bioaerosolbedingten Atemwegserkrankungen vor allem in der Landwirtschaft. Bislang vorliegende umweltepidemiologische Studien zeigen Anhaltspunkte für eine Beeinträchtigung der Anwohnerinnen und Anwohner im Umfeld von Bioabfallbehandlungsanlagen und Tierhaltungsbetrieben durch Bioaerosole.

6. Tageslicht und künstliche Lichtquellen in Innenräumen

Der Trend zu einer 24 h-Gesellschaft, die Energiewende und die Entwicklung moderner Lichtquellen mit hoher Energieeffizienz werfen zunehmend Fragen nach etwaigen gesundheitlichen Konsequenzen auf. In diesem Themenblock geht es um Lichtkonzepte, Exposition gegenüber Tageslicht und künstlichen Lichtquellen, den “Verlust der Nacht”, um zirkadiane Rhythmen und eine mögliche Melatoninsuppression.

7. Gesundheitliche Bewertung von Umweltnoxen

Zur gesundheitlichen Bewertung von Umweltnoxen werden aktuell entweder Humanbiomonitoringstudien (HBM) oder modellbasierte Expositionsberechnungen durchgeführt. Beide Ansätze dienen zur Bestimmung der Stärke der Exposition und bilden den Ausgangspunkt für Risikoabschätzungen. Zwischen den Anwenderinnen und Anwendern beider Ansätze findet seit längerem ein Diskurs über die Zweckmäßigkeit, die Anwendbarkeit und die Aussagekraft statt. Stärken und Schwächen beider Ansätze sollen am Beispiel von Zielen und Einsatzbereichen im umweltbezogenen Gesundheitsschutz gegenübergestellt werden.

8. Klimawandel und Klimaanpassung

Die Auswirkungen des globalen Klimawandels werden national und international insbesondere die Ballungszentren und ihre Bevölkerung beeinflussen. Es ist anzunehmen, dass sich die bereits heute in den Städten zu beobachtenden Veränderungen der regional- und lokalklimatischen Verhältnisse im Zuge des fortschreitenden Klimawandels weiter verschärfen werden. Lokale Extremwetterereignisse, die sich in Form von Temperaturspitzen, extremen Trockenzeiten oder Starkniederschlägen, aber auch Kälteperioden darstellen, können zudem erhebliche Konsequenzen für die Gesundheit und das Wohlbefinden der Bevölkerung nach sich ziehen.

9. Weitere Themen

Vortrag anmelden

Die Anmeldefrist endete am 15.5.16.

Teilnahmegebühren

Mitglied GHUP
99,00 Euro (inkl. Gesellschaftsabend)
Nichtmitglied 119,00 Euro (inkl. Gesellschaftsabend)
Studierende 50,00 Euro (inkl. Gesellschaftsabend)
Tageskarte 24.5. mit Gesellschaftsabend 75,00 Euro
Tageskarte 24.5. ohne Gesellschaftsabend
50,00 Euro
Tageskarte 25.5. ohne Gesellschaftsabend 50,00 Euro

Flyer