Der Ausschuss für Wohnmedizin und Bauhygiene (vormals Deutsche Gesellschaft für Wohnmedizin und Bauhygiene e.V.) der Gesellschaft für Hygiene, Umweltmedizin und Präventivmedizin beschäftigt sich mit allen Faktoren, welche die Gesundheit der Bürger in Wohngebäuden und Wohngebieten betreffen. Insbesondere handelt es sich hierbei um folgende Komplexe:
  • Geschichte der Wohnmedizin
  • Raumklima und Behaglichkeit
  • Innenraumluftqualität
  • Nichtionisierende elektromagnetische Felder („Elektro-Smog“)
  • Sick Building Syndrom und Building Related Illness
  • Hygiene der Heimtierhaltung
  • Lärmbedingte Gesundheitsgefährdung
  • Spezielle gesundheitliche Kriterien von Wohnhäusern und Wohnräumen (Ökologisches Bauen, Bäder, Küchen, Schlafzimmer, Wohn- und Kinderzimmer, Heizsysteme, Baumaterialien, Stoffe des Innenausbaus, Möbel und Innenausstattungsgegenstände, Anstrichstoffe, Tapeten, Fußbodenbeläge, Möblierung etc.)
  • Tageslicht und künstliches Licht in Räumen
  • Prophylaxe von Unfällen im Haushalt
  • Stadtklima und hygienische Gestaltung der Wohngebiete
  • Wohnpsychologie

In Zusammenarbeit zwischen Ärzten, Architekten, Bauingenieuren u. a. Wissenschaftlern und Praktikern, die auf dem Gebiet des gesunden Bauens tätig sind oder dafür Interesse haben, werden wissenschaftliche Untersuchungen durchgeführt sowie Informationsblätter und Broschüren zur Aufklärung der Bevölkerung erarbeitet

Die Zeitschrift „Wohnmedizin“ informiert zweimonatlich über grundsätzliche Fragen des Fachgebietes, wertet die Literatur auf diesem Gebiet aus und stellt neue Bücher und aktuelle Rechtssprechungen zu diesem Thema vor.

Ab 2002 wird das Zertifikat „wohnmedizinisch empfohlen“ vergeben.

Alle zwei Jahre werden Symposien mit Schwerpunkt Wohnmedizin und Bauhygiene durchgeführt.